Virales Marketing

November 2nd, 2010 by admin
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Besonders Unternehmen aus der Unterhaltungsbranche bedienen sich innerhalb ihres Online-Marketings des sogenannten viralen Marketings. Diese spezielle Marketingform verläuft zwar auch offline, aber meist startet sie im Internet.

Virales Marketing im Allgemeinen

Die Bezeichnung als “viral” soll ausdrücken, dass die Informationen über das beworbene Produkt sich innerhalb kurzer Zeit analog zu einem biologischen Virus von Mensch zu Mensch verbreitet. Daher kommt auch der, aber eher selten benutzte, Ausdruck “Virusmarketing”. Besonderes Merkmal des viralen Marketings ist der kommerzielle Ausgangspunkt der Werbeinformation. Ohne diesen finanziell motivierten Anstoß wäre virales Marketing keine professionelle Marketingform sondern Mundpropaganda. Den Ausgangspunkt nimmt virales Marketing im Regelfall im Internet. Dort werden Informationen verbreitet, die nicht selten als unabhängig von einem Produkt und als nicht kommerziell gedacht erscheint. Gelingt diese Initiierung, dann verbreitet sich die Information online und offline in großem Maße und erzeugt bei vielen Menschen ein Interesse, dass daraufhin zu einem Interesse an dem zu bewerbenden Produkt gewandelt wird. Dies geschieht durch die Bekanntgabe der Werbemaßnahme als solcher. Virales Marketing im Internet verbraucht weniger materielle Ressourcen als außerhalb des World Wide Webs. Statt angefertigter Werbemittel wie Plakate muss in diesem Fall nur die Entwicklung der Idee und gegebenenfalls noch die Betreuung des Marketings finanziert werden. Unter Umständen führt dies zu einer Einsparung bei der Werbung, es können aber auch zusätzliche Kosten entstehen. Wenn das virale Marketing eine beständige Betreuung benötigt, entstehen dadurch Kosten für den Marketing-Manager oder auch das Management-Team. Auf Dauer kann sich die Marketingform auch dann noch auszahlen, aber im besten Fall ist eine solche Intensivbetreuung nicht notwendig.

Blair Witch Project und Kick Ass

Als äußerst lohnenswert hat sich das virale Marketing in der Unterhaltungsbranche erwiesen. Auf den Film “Blair Witch Project” wurde vorab durch Berichte im Internet hingewiesen, die den Film passend zu seinem Stil als Dokumentation realer Ereignisse darstellten. Das “Project” war schnell in aller Munde, was nicht unerheblich zum finanziellen Erfolg des Films beitrug.

Der mittlerweile recht bekannte Film “Kick Ass” basiert auf einer zumindest in den USA äußerst erfolgreichen Comicreihe. Die Geschichte dreht sich um einen Jungen, der ohne besondere Fähigkeiten zu haben, beschließt als Superheld für Recht und Ordnung zu sorgen. Eine Szene in Comic und Film wurde vor Veröffentlichung des ersten Comics als Handyvideo für Youtube inszeniert. Der Held verteidigt dort einen Mann gegen mehrere Schläger, wird dabei selbst verprügelt, aber vertreibt erfolgreich die Gruppe der Aggressoren. Dieses Video verbreitete sich in Windeseile, da die meisten Betrachter es für real hielten.

Dies mag als knappe Einführung in dieses spannende Thema erstmal reichen.

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